PRODUKTION

DIE KÄSESPEZIALITÄTEN DES HAUSES

Die spezielle Milch der Aktionäre stammt von Kühen, welche nur mit Gras und Heu gefüttert werden.
Daraus stellt die Milchgold Käse AG den original Emmentaler AOC her.
Dieser nach strengsten Auflagen handwerklich gefertigte Käse muss mindestens 5 Monate gelagert werden, bevor er in den Verkauf gelangt. In dieser Zeit werden die runden Käselaibe, welche bis zu 100 kg schwer sind, regelmässig gepflegt und gewendet.

Eine weitere Spezialität ist der „Switzerland Swiss“, ebenfalls ein Hartkäse aber viereckig,
ohne Rinde und in einer Folie gereift. Das bedeutet, dass der Käse nach dem Salzbad in Folie und eine Holzkiste verpackt und während rund drei Monaten gelagert wird.

Schliesslich werden halbharte Schweizer Landkäse produziert, welche im eigenen Hochregallager maschinell gepflegt werden, wodurch die typische halbweiche Rinde entsteht.

 

WIE DER KÄSE ENTSTEHT

Das Produktionsverfahren für die verschiedenen Käsesorten beginnt stets mit der Erwärmung der Milch.
In diese werden die ausgewählten Milchsäurebakterien gerührt. Sie helfen mit, dem Käse seinen Geschmack zu geben.
Als nächstes wird durch Zugabe von Lab der Gerinnungsprozess ausgelöst, damit die Milch fest wird. Sobald sie die richtige Festigkeit hat, wird die Gallerte zerschnitten; es entsteht der Käsebruch.
Dieser wird anschliessend erwärmt und mit dem Rührwerk in Bewegung gehalten, damit er nicht zusammenklebt. Der Milchtechnologe prüft und mit geschultem Auge die Festigkeit Käsekörner.
Sobald er den richtigen Zeitpunkt für gekommen hält, wird die Bruchmasse in Formen gefüllt. In diesen werden die Körner zu Laiben gepresst.
Im Reifungskeller werden die Käsespezialitäten abschliessend gepflegt, damit sie ihren typischen Eigenarten entwickeln.

 

VERKAUF im IN-und AUSLAND

Die Milchgold Handels AG kümmert sich schliesslich um den ganzen Vertrieb der hergestellten Produkte. Der grösste Abnehmer ist die Firma Emmi.
80% des Käses werden ins Ausland, vor allem USA und Europa verkauft. Die Zahlen zeigen bereits nach der kurzen Zeit, dass sich das Risiko und die Investition gelohnt haben. Zudem kann mit dem neuen Betrieb die Wertschöpfung in der Region gesteigert werden.